Menne Im Raps
Wappen Menne
Heimatverein Menne e.V.

Um den Mitgliedern des Heimatvereins einmal die Gelegenheit zu geben mit der Wuppertaler Schwebebahn zu fahren hatte Gerd Schubert diesen Ausflug organisiert. Am 4.8.18 fuhren 21 Teilnehmer mit dem Regionalexpress nach Düsseldorf bis Unna, dort stiegen sie in den Nationalexpress nach Krefeld um und in Wuppertal Oberbarmen aus. Wuppertal Oberbarmen ist eine Endstation der Schwebebahn. Nach ein par Treppen runter und rauf oder zweimal Fahrstuhl fahren konnten wir die noch leere Schwebebahn betreten, die nach wenigen Minuten ihre Fahrt über die Wupper antrat. Als erstes fielen uns die Unmengen an Stahlträgern auf, die für den Fahrweg der Bahn verbaut worden sind. Man hatte im Anfang gar nicht den Eindruck, mitten durch eine Großstadt zu fahren, weil durch den Uferbewuchs und den ständigen Blick auf die Wupper, das städtische Leben nur an den Sraßenüberquerungen zu sehen war. Das änderte sich allerdings im Laufe der Fahrt. Es schien fast so, dass man kilometerlang durch das Bayerwerk fuhr. Auf dem letzten Teilstück verließ die Schwebebahn die Wupper und fuhr in Höhe der zweiten und dritten Etage der angrenzenden Häuser über Straßen bis nach Vohwinkel.  Dies ist die zweite Endstation. Hier mussten wir wieder über Treppen oder Fahrstühle den Bahnsteig wechseln, um von Vohwinkel bis zum Hauptbahnhof in Elberfeld zurück zu fahren. Die jetzt benutzte Schwebebahn war etwas älter, deshalb schaukelte sie auch mehr als die erste, was ein besonderes Schwebebahngefühl zur Folge hatte. An der Haltestelle Hauptbahhof stiegen wir aus und warteten einige Minuten, um die alte Kaiserbahn, die uns folgte, zu bewundern.  

Der Hauptbahnhof liegt am Rande des Elberfeldes Einkaufsviertels. Hier wurden die Teilnehmer mit einer Empfehlung für das Mittagessen in die Freizeit entlassen.

Wuppertal bietet neben der Schwebebahn nicht besonders viele Sehenswürdigkeiten. Eine Gruppe besuchte nach dem Mittagessen die alte gut renovierte Stadthalle. Die ist ein schöner alter Bau des Historismus. Ein neugieriger Blick nach Innen offenbarte uns einen prachtvollen Vorraum der offensichtlich für Hochzeitsempfänge genutzt wurde. Der Pförtner erkannte unser Interesse und führte uns in den Hauptsaal, der einem barocken Theater nachempfunden war.  Diese Stadthalle war wirklich einen Besuch wert.

Pünktlich zur Abfahrt des Zuges trafen sich wieder alle Teilnehmer am Hauptbahnhof. Die Rückfahrt wurde problemlos in Warburg beendet.

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