Menne Im Raps
Wappen Menne
Heimatverein Menne e.V.

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Verstanden

Die alte Kapelle von Menne wurde 1847 wegen Baufälligkeit abgerissen und auf den vorhandenen Fundamenten neu aufgebaut.

 

Menne gehörte ursprünglich zum Kirchspiel St. Jakobus, Papenheim, nach der Zerstörung dieses Ortes zur Pfarrei St. Margareta, Hohenwepel. Am Standort der heutigen Kirche befand sich zu dieser Zeit eine kleine Kapelle, die dem hl. Antonius v. Padua geweiht war. In den Annalen des Dominikanerklosters Warburg ist zu lesen, daß seit 1695 das Dorf Menne der Frau Rittmeisterin Margarethe von Menne (Margarethe von Wrede, geb. von Papenheim) das Lesen der Messen durch die Dominikaner aus Warburg verdankt. Am 18. November 1725 schloss ihr Sohn Frhr. Dominikus v. Wrede mit dem Prior Sassen einen Vertrag, der den regelmäßigen Gottesdienst in Menne sicherstellte. Im Zuge der Säkularisation - das Dominikanerkloster wurde am 31.12.1824 aufgelöst - verlor die Gemeinde die eigenen sonntäglichen Gottesdienste.

 

Die Kirche hatte nach dem Erweiterungsbau 1920 den Zugang zur heutigen Parkstraße und noch keine Turmuhr.

 

Die politische Gemeinde Menne war Eigentümerin der Kapelle, die 1847 wegen Baufälligkeit abgerissen und durch eine neue ersetzt wurde. Lediglich die Westmauer mit Turm blieb stehen. In der Zeit des Kulturkampfes - 1871 – 1887 - war die Pfarrstelle in Hohenwepel vakant. Die Einwohner von Menne besuchten die Gottesdienste in den umliegenden Ortschaften. Die Kinder empfingen die Erstkommunion in der Pfarrkirche in Dössel.

 

Nach dem 1. Weltkrieg wurde der Wunsch nach Eigenständigkeit immer größer. Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, erweiterte man im Jahre 1920 die Kapelle zum Westen hin. Am 1.1.1921 wurde der 1.Gottesdienst in der neuen Kirche gefeiert.

 

Nach dem Anbau wurde die Kirche 1923 während der Inflation neu ausgemalt.

 

Aufgrund der großen Opferbereitschaft der Gemeinde und nach langen, schwierigen Verhandlungen zwischen den politischen Gemeinden Menne und Hohenwepel und dem Generalvikariat in Paderborn konnte die Gemeinde Menne endlich am 2. September 1926 den ersten Vikar Johannes Rasche begrüßen. Am 21. Juni 1930 bestätigt der Paderborner Bischof Dr. Klein in einer Urkunde, dass zum 1.Juli1930 die Katholiken der politischen Gemeinde Menne aus der Kirchengemeinde Hohenwepel vermögensrechtlich ausgeschieden und zu einer Kirchengemeinde Menne vereinigt werden. Seit diesem Zeitpunkt wirkten 10 Seelsorger in der Gemeinde.

 

Mit dem Bau eines Pfarrheimes im Jahre 1988 haben die Mitglieder der St. Antonius-Gemeinde einen Ort, an dem sie sich auch außerhalb der Gottesdienste zu verschiedenen Anlässen treffen und die Lebendigkeit ihres Glaubens in den Alltag einbringen können.

 

Bei Prozessionen wurde der Weg zum Antonius-Bildstock mit Blumenteppichen und Hausaltären festlich geschmückt.

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