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Heimatverein Menne e.V.

Besichtigung der Warburger Wasserwerke

Unsere diesjährige Betriebsbesichtigung sollte uns über die Warburger Wasserwerke informieren. Dazu trafen sich ca. 15 Interessierte vor dem Hochbehälter Uhlenbreite. Dort empfing uns der Wassermeister Sebatian Maicher. Er machte uns darauf aufmerksam, dass Wasser unser wichtigstes Lebensmittel ist und deshalb besondere Vorkehrungen zur Hygiene einzuhalten seien. Wir bekamen Plastiküberzieher über die Schuhe um Verschmutzungen zu vermeiden. Er erläuterte uns, dass die Wassergewinnung für den Bereich der Kernstadt beim städtischen Wasserwerk an der Diemel erfolgt. Von dort wird das Wasser über eine ca. 1,1 km lange Leitung in den Hochbehälter Uhlenbreite II eingespeist. Eröffnete auch zwei Klappen so dass wir in die zylindrischen Kammern mit einem Durchmesser von 19m und einer Wassertiefe von 3,5m blicken konnten.

Blick in den Wasserspeicher des Hochbehälters

Der Hochbehälter sei Anfang der 70er Jahre westlich von dem an der Straße sichtbaren historischen Behälter errichtet worden. Der alte Hochbehälter habe keine Funktion mehr.

Danach fuhren wir zum Wasserwerk an der Diemel. Dort wurde uns zunächst erklärt, dass in dem Gebäude sowohl die Pumpen für die Wassergewinnung wie auch die Turbinen für die Stromerzeugung untergebracht sind. Die eigentlichen Brunnen liegen in Sichtweite südlich des Gebäudes.

Unsere Besuchergruppe im Warburger Wasserwerk

 

Für die Desinfektion des Wassers wird seit einiger Zeit kein Chlor mehr eingesetzt. Stattdessen wird das Wasser unter zwei UV-Anlagen geleitet, die das Wasser mit kurzwelliger UV-C Strahlung bestrahlt. Dies führe dazu, dass sich Keime nicht mehr vermehren können. Der Vorteil dieser Methode liege darin, dass dem Wasser keine Stoffe mehr zugesetzt werden müssen und dass die Anlage sehr wartungsarm sei. Diese Technik wird auch in Ossendorf eingesetzt. In diesem Zusammenhang verwies Maicher darauf, dass die Warburger Wasserwerke eine ausgezeichnete Wasserqualität liefere und dass sehr strenge Kontrollen des Gesundheitsamtes erfolgen.

Anlage zur UV-Bestrahlung des Trinkwassers

Am Ende der Führung wurde noch die neu angelegte Fischtreppe besichtigt, die es wandernden Fischen ermöglichen soll, die Staustufe zu umschwimmen.

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Mit einer hausgemachten Mettwurst und einer Flasche selbst angesetztem Likör bedankten wir uns bei dem Wassermeister und fuhren zur Heimatstube, wo wir es uns bei Gegrillten und kühlen Getränken gut gehen ließen.

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