Menne Im Raps
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Heimatverein Menne e.V.

Ausflug nach Würzburg 2013

Würzburg- strahlender Sonnenschein und köstlicher Frankenwein.

 

Für unsere  Tagesfahrt am 7.9.13 hatten wir uns die fränkische Wein- und Domstadt Würzburg ausgesucht. Es fanden sich 35 Teilnehmer, die sich pünktlich morgens um 7:00 Uhr  trafen um die Städtetour des Heimatvereins mitzuerleben.

Wegen einer kurzen Pause dauerte es letztlich 3 Std. bis wir auf der Festung Marienberg Halt machten. Von der Festung hatten wir einen herrlichen Rundblick über die Stadt Würzburg, die angrenzenden Weinberge und den Main. Danach fuhren wir in die Stadt, um an der Friedensbrücke unseren Stadtführer mitzunehmen.

Der berichtete uns während einer Rundfahrt von der Bedeutung, Geschichte und Ausdehnung der Würzburger Universität. Wir kamen auch an dem Institut vorbei, wo W.K. Röntgen die Röntgenstrahlen entdeckt hatte.

Die Rundfahrt beendeten wir an der Residenz. Hier wurde uns berichtet, dass der Fürstbischof Schönberg „ an einem Bauwurm litt“ und sich deshalb ein kleines Stadtschloss bauen ließ. Balthasar Neumann errichtete ihm die weltberühmte Würzburger Residenz, die seit 1981 als UNESCO-Weltkulturerbe geführt wird. Hinter dem Schloss konnten wir den gut gepflegten barocken Garten besichtigen.

Danach ging es zu Fuß weiter in die Stadt. Wir tangierten den mächtigen Dom St. Kilian, die viertgrößte romanische Kirche Deutschlands, und suchten das Lusamgärtchen auf. Am Grabe von Walther von der Vogelweide sang uns ein kostümierter Stadtmusiker  ein Lied des berühmten Minnesängers vor. Danach besichtigten wir die romanische Basilika Neumünster, die über dem Grab des hl Kilian und seiner Gefährten errichtet wurde.

Anschließend gingen wir über die belebte Domstraße zum Rathaus. Der vordere und älteste Teil „Grafeneckard“ mit romanischem Turm wurde von einem Adeligen im 14. Jhd. kurzfristig erworben, um einem Verbot des Fürstbischofs ein Rathaus zu bauen zuvor zu kommen. Wie in vielen deutschen Städten hatte auch die Bürgerschaft Würzburgs viele Auseinandersetzungen mit ihrem Landesherrn, hier dem Fürstbischof , am Ende des Mittelalters führen müssen.

In einem besonderen Raum des Rathauses war eine Ausstellung über die Bombardierung Würzburgs am 16.3.1945 untergebracht. Insbesondere ein Modell der komplett zerstörten Innenstadt zeigte die verheerenden Folgen des nur 17 Minuten dauernden Luftangriffs der Briten.

Vom Rathaus gingen wir zum Marktplatz, der von der Marienkapelle, einer spätgotischen Hallenkirche, überragt wird. Die Marienkapelle wurde mit beachtlichen Ausmaßen von der Bürgerschaft als Gegenstück zum bischöflichen Dom errichtet. Der Bischof revanchierte sich, indem er  das große Gebäude nur zur Kapelle weihte. Mit einem Hinweis auf das angrenzende schmuckvolle Falkenhaus verließ uns unser Führer.

Auf dem Marktplatz hatten die Würzburger Weinkeller mobile Weinausschänke aufgebaut, was viele von uns zur Mittagspause unter freiem Himmel bei strahlendem Sonnenschein einlud. Bei einem köstlichem Glas Frankenwein genossen wir die  angenehme Atmosphäre.

Danach löste sich die Gruppe auf und jeder ging seinen eigenen Interessen nach. Der Schreiber dieser Zeilen machte sich auf den Weg zum Käppele. Dazu ging es wieder auf die Domstraße  und die alte Mainbrücke. In der ganzen Innenstadt spielten sehr viele Straßenmusiker auf. Dadurch versprühte die Stadt noch mehr Atmosphäre als sie so schon hat. Der Weg zum Käppele verlief zunächst entlang des Mains, dann aber steil hoch in den Berg. Seitlich war ein Kreuzweg mit lebensgroßen  Plastiken in kleinen Kapellen aufgebaut. Nach dem schweißtreibenden Anstieg wurden wir wieder mit einer herrlichen Aussicht auf die Stadt belohnt.

Das Käppele ist eine Wallfahrtskirche, die 1748-1752 von Balthasar Neumann gebaut wurde. Sie hat eine herrliche Lage und eine glanzvolle Ausstattung. An diesem Tage diente sie als Hochzeitskirche für etliche Paare.

Nach dem Abstieg wurde noch ein Biergarten besucht um dann pünktlich um 17:00 Uhr zufrieden die Heimfahrt anzutreten.

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