Menne Im Raps
Wappen Menne
Heimatverein Menne e.V.

Städtetour nach Frankfurt-ein Gedicht

Von Anne Schäfers

 

Punkt um sieben in der Frühe trafen wir uns an der Halle,

fröhlich, munter, froh und heiter, voller Freude waren alle.

Der Vereinschef Gerhard Schubert steht am Bus und kontrolliert,

ob ein jeder ist gekommen, wird penibel hier notiert.

 

 

Der Herr Lohre, unser Fahrer erklärt nach´nem frohen Gruß,

was für Sicherheit und Ordnung hier im Bus geschehen muss.

Schon nach sieben Kilometern musst er fällen den Entscheid:

Fahr nach Westen ich, nach Osten? Wir merkten dann: Er weiß bescheid.

 

Und die Stimmung hier im Busse war recht unterschiedlich heut:

schlafen, lesen schau´n, erzählen- so verschieden sind die Leut´.

Etwa nach 1 1/2 Stunden machten wir den ersten Halt,

denn die Sorge seiner Gäste lässt den Busfahrer nicht kalt.

 

Nach der allzu kurzen Pause begrüßte- was wir schon vermisst-

der Vereinschef seine Gäste, froh und munter er uns grüßt.

Ja mit großem Fleiß und Eifer hat er Frankfurt recherchiert.

Für die gute Vorbereitung ihm unser aller Dank gebührt.

 

Er beschreibt und er erklärt uns die Bedeutung dieser Stadt,

was an Sehenswürdigkeiten Frankfurt uns zu bieten hat.

Dann -am Ziele angekommen- "erfahren" wir die Stadt per Bus,

und per pedes apostolorum findet die Führung ihren Schluss.

 

Vieles durften wir bewundern: hohe Büro- und Bankgebäude,

Parks und Kirchen, Monumente, weiße braune, schwarze Leut´

Paulskirche, Dom, Liebfrauen bestaunten wir- nur war´s zu schwül-

unkonzentriert folgt´man dem Führer, wir hättens lieber etwas kühl.

 

Freie Zeit! - Nach eig´nem Planen konnten wir den Tag gestalten,

essen trinken, schauen, kaufen,  werden wir in Erinnerung halten.

Hier in Frankfurt schenkt am Römer Wein man in die Gläser ein,

in Ostwestfalen , wo wir wohnen, schenkt man ihn in Römer ein.

 

Mit dem Einsammeln des Preises ging ein Risiko man ein.

Doch Gott sei Dank! Trotz Einkaufsbummel hatte jeder noch ´nen Schein.

Um die Sache rund zu machen müsst ich vieles noch erzählen,

doch auch ein Schreiber wird mal müde, drum will ich Euch und mich nicht länger quälen.

 

Wem zu wenig wurd´ berichtet, ergänzt es selbst an Wintertagen.

Dann geht´s gut und schnell und sicher, ohne Hetze, ohne Plagen.

Unsere Köpfe sind jetzt voller, doch das Portemonai ist leer.

Jetzt geht´s zurück mit Heimatliebe, wir feiern fröhlich Wiederkehr.

 

Wenn die Reise auch sehr schön war, freut sich jeder auf zu Haus.

Keiner kann Vorfreud uns nehmen, denn 2012 erneut wir brechen aus.

Aus dem kleinen engen Menne in die große weite Welt,

um zu erfahren und zu lernen, dass Menne uns auch gut gefällt.

 

Unserem Fahrer gilt Applaus nun, weil mit starker sichrer Hand

er den Bus gelenkt, geleitet durch´s Hessen- und Westfalenland.

Beifall soll es nun auch geben für Gerd Schubert, der alles hat

gut organisiert und vorbereitet. Bei dieser Fahrt lief alles glatt.

 

Nun beklatscht ein jeder jeden. Brav folgten wir auf Schritt und Tritt,

und weil jeder so brav gewesen, dürfen wir nächstes Jahr wieder mit.

 

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