Menne Im Raps
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Heimatverein Menne e.V.

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Verstanden

Unsere diesjährige Tagesfahrt hat uns in die deutsche Hauptstadt des Geldes nach Frankfurt geführt. Als wir uns der Stadt näherten, konnten wir schon von weitem die Hochhäuser der Banken erkennen. Frankfurt ist die einzige deutsche Stadt mit einer derartigen Skyline. Die Hochhäuser erreichen eine Höhe von bis zu 259 m

 

An der  Paulskirche, dem Sitz des ersten frei gewählten deutschen Parlaments, trafen wir unsere kompetente, russisch-stämmige Stadtführerin. Sie dirigierte unseren Bus zunächst zur Alten Oper. Dabei berichtete sie, dass die Alte Oper von reichen Frankfurtern, vornehmlich den Rothschilds gebaut worden sei und der Stadt geschenkt wurde. Bei der Einweihung 1881 soll Kaiser Wilhelm gesagt haben, dass er sich so ein Haus nicht leisten könne. Das Gebäude wurde im 2. Weltkrieg zerbombt und sollte eigentlich abgerissen werden. Aber eine Bürgerbewegung konnte mit großem finanziellem Aufwand dieses sehr schöne Gebäude wieder aufbauen und 1981, 100 Jahre nach der Einweihung, wieder eröffnen.

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Danach fuhren wir durch das Bankenviertel an den Hochhäusern vorbei. Unsere Stadtführerin machte uns auf die enormen Herstellungs- und Betriebskosten dieser Gebäude aufmerksam.

Zum Schluss kamen wir auf dem Römerberg an, den wir zu Fuß erkundeten. Im Römer, dem Frankfurter Rathaus aus dem 14. Jhd., wurde an diesem Tage geheiratet. Auf der gegenüberliegenden Ostseite des Römerberges befand sich eine von der Stadt rekonstruierte Zeile sehr schöner Fachwerkhäuser. Wir wurden dann über die Saalgasse, wo Architekten auf Altstadtgrundstücken durchaus ansehnliche moderne Häuser gebaut haben, zum Frankfurter Dom geführt. Diesen nennt man auch Kaiserdom, weil hier nach 1562 die vorher gewählten Kaiser gekrönt wurden.

Hier verließ uns unsere Stadtführerin. Die anschließende freie Zeit nutzten viele zum Bummel auf der Zeil, Frankfurts bekanntester Einkaufsstraße. Dort liegt auch das exklusive Einkaufszentrum Myzeil, das erst 2009 eröffnet wurde. Beeindruckt hat mich, wie viele Leute an diesem schönen Tag auf der Zeil unterwegs waren. Hier spürte man das Großstadtleben richtig.

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Ebenso lebhaft ging es auf der Großen Bockenheimer Straße zu , wo Winzer in kleinen Buden ihre Weine und Wirte Essbares anboten.

Frankfurt hat uns beeindruckt, nicht zuletzt durch den spürbaren Wohlstand, und war diese Reise auf jeden Fall wert.

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